Lissabon – ein Spaziergang

Wir wollten dem Winter in Deutschland entfliehen und entschieden uns für Portugal. Also, ab nach Portugal im Januar 2019.

Lissabon

Warnung – ich habe mich im Vorfeld wenig über die Stadt informiert, sondern bin hin und habe sie einfach entdeckt . Dieser Artikel ist also eher: Lissabon für Anfänger 🙂

Anreise und Infrasturktur

Wir sind mit dem Flugzeug abends angereist. Der Flughafen ist direkt an die rote Linie der U-Bahn angebunden, die in die Stadt führt. Den U-Bahnhof Aeroporto fand ich toll.

Lissabon hat vier U-Bahn-Linien, die farblich und symbolisch unterteilt sind. Ist sympathisch gemacht, finde ich. Wenn man am Flughafen ankommt, kann man sich eine Karte zum Aufladen (0,50 Cent; Jan. 19) kaufen. Eine Fahrt kostet 1,45 Euro (Jan.19), damit fährt man in eine Richtung innerhalb der vier U-Bahnlinien.

Sightseeing

Ein Spaziergang durch Lissabon

Der Morgen startete sonnig. An diesem Tag sind wir nur gelaufen. Wir starteten und liefen Richtung Baixa los. Dieser Stadtteil ist praktisch die Innenstadt Lissabons.

Wir sind auf dem Rossio-Platz in Baixa gelandet und von hier starteten unseren Spaziergang. Er endete auch auf dem Rossio-Platz. Doch dazu später mehr. Zuerst sah ich nämlich vom Platz aus ein merkwürdiges Gebäude

Seht ihr das Gebäude, das so rausragt? Ich sah Menschen darauf und wurde neugierig. Wir liefen hin und da begriff ich, dass Lissabon auf sieben Hügeln liegt. Es ging steil hinauf, aber genau deswegen gibt es dieses „merkwürdige Gebäude“. Es ist die Ausichtsplattform des Elevador de Santa Justa – ein Fahrstuhl, der die Stadtteile Baixa und Chiado miteinander verbindet. Wir mussten hier kurz anstehen. Den Fahrstuhl konnten wir mit unserer Metrokarte nutzen, für die Plattform mussten wir jedoch extra Eintritt zahlen. Es war ein wunderbarer Ausblick

Wir schlenderten weiter, wieder zum Fuß des Aufzugs

So sieht der „Fahrstuhl“ von unten aus

in Richtung Meer. Dort gelangten wir auf den Praca do Comercio

Und gleich dort war das Meer. Es stehe dort zwei Säulen im Meer. Für mich war das das „Tor zur Welt“. In Gedanken sind die Schiffe früher hier gestartet und haben die Welt erkundet.

Rechts daneben ist gleich ein Strand und man sieht eine Brücke, die aus der Ferne aussieht wie die Golden Gate Bridge in San Francisco. Es ist allerdings die Ponte 25 de Abril, eine Hängebrücke, die als Verkehrsstraße dient.

Es ist ein schöner Spaziergang, der an Künstlern vorbeiführte

Der Plan war bis zur Brücke zu laufen. Auf dem Weg merkten wir, dass es doch recht weit war und der Weg irgendwann nicht mehr so ansprechend. Bevor wir umkehrten, entdeckten wir allerdings ein Gebäude mit „Siedkessel“ draußen. Es sah sehr ansprechend aus und stellte sich als Restaurant heraus mit leckerem Essen, sehr freundlichem Personal und kinderfreundlich. Es gibt auch eine Kinderkarte.

Gut gestärkt liefen wir wieder in die Stadt zurück zum Rossio-Platz. Wenn man das Meer im Rücken hat, rechts vom Platz, standen viele Leute herum und tranken etwas. Wir gingen also hin und sahen, dass es ein kleiner Ausschank war, der Kurze verkaufte. Das Getränk heißt Ginjinha und ist eine Art Kirschlikör. Mega lecker.

Fazit

Es war der Abschluß eines wunderbaren Tages in Lissabon. Unser Spaziergang hat auch der Tochter (knapp 7) gut gefallen. Der Fahrstuhl war spannend für sie, es war toll am Meer, so dass das Laufen kein Problem war. Wie gesagt, Lissabon ist hügelig, bequeme Schuhe sind hilfreich und ein bisschen Sport ist der Spaziergang mit dem Auf- und Ab dann auch 🙂

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