Nationalpark Brijuni

Brijuni wollte ich schon lange besuchen und nun, während wir in Istrien waren, war die Gelegenheit. Mit Brijuni habe ich immer nur Tito verbunden, den ehemaligen Staatspräsidenten Jugoslawiens. Doch Brijuni ist so viel mehr…

Anreise

Wenn man in Istrien ist, ist der Nationalpark Brijuni nie weit. Unsere Anreise erfolgte von Vižnada aus, wo wir super untergbracht waren. Wir fuhren ca. 45 Minuten nach Fažana, von wo aus die Fähre auf die Insel fährt. Es ist auch möglich von Pula aus zu fahren. In Fažana gibt es extra Parkplätze für den Nationalpark, die ausgeschildert sind. Die Parkplätze sind kostenpflichtig.

Wir sind ein paar Meter vom Parkplatz zur Verkaufsstation der Eintrittskarten gelaufen. In den Nationalpark gelangt man mit der Fähre. Die Karten dafür werden nur (Stand 04/2019) als geführte Touren verkauft, d.h. wir haben eine vierstündige geführte Tour auf Deutsch gekauft. Die Plätze sind begrenzt, daher lohnt es sich durchaus zu reservieren. Die Touren werden in verschiedenen Sprachen angeboten und wann die gewünschte Sprache im Angebot ist, kann man online checken. Der Eintrittspreis variiert je nach Jahreszeit und ist durchaus nicht günstig. Es lohnt sich dennoch.

Der Nationalpark Brijuni

Die Überfahrt mit der Fähre dauert ca. 15 Minuten. Wir kamen auf der Insel Velik Brijun (Großer Brijun) an. Dort versammelten die Reiseführer ihre Gruppe, indem sie ein Schild mit der jeweiligen Sprache hochhielten. Unsere Reiseleiterin sprach hervorragend Deutsch.

Brijuni sind ein Archipel mit 14 Inseln. Die größte Insel heißt Velik Brijun und auf der befanden wir uns. Dies ist auch die Insel, die für Besucher zugänglich ist. Die anderen Inseln können regulär nicht besucht werden. Robert Koch gilt als Befreier der Insel, den er befreite im 19. Jahrhundert die Insel von der Malaria, indem er die Sümpfe trocken legte. Insgesamt waren die Inseln seit jeher begehrt, denn es gibt römische Überreste und sie gehörte mal einem Österreicher. Es gab einen Zoo und eine Art Aklimatisierungsstätte für Tiere, die nach Europa kamen.

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Insel Visovac – Krka Nationalpark

Die Insel Visovac ist eine Sehenswürdigkeit im Nationalpark Krka, den wir jedes Jahr besuchen und dabei was Neues entdecken. Und jedes Jahr wieder ist es ein Genuss im Nationalpark zu sein. Dieses Mal (2017) war es der Besuch der Insel Visovac mit ihrem Kloster.

Die Insel Visovac ist eine sehr kleine Insel und liegt im Fluss Krka, geographisch gesehen zwischen Skradinski Buk und Roški Slap. Dies sind zweit richtig tolle Wasserfälle im Nationalpark, die definitiv einen Besuch wert sind!

Anreise

Die Insel Visovac ist Teil des Nationalparks Krka, d.h. man kauft eine Eintrittskarte für den Nationalpark um auf die Insel zu kommen. Es gibt verschieden Ablegestellen um zur Insel zu kommen, wie z.B. eine Rundfahrt aus Skradin über den See mit Stop auf der Insel oder mit dem Auto zu einer Anlegestelle zu fahren. Wir sind mit dem Auto zur Anlegestelle Stinice gefahren (Straße Šibenik – Pakovo Selo – Ključ – Drinovci – Visovac). Es war ein gigantischer Anblick

Es gibt dort eine Rezeption, wo man die Eintrittskarten kauft, und es gibt Toiletten. Die Eintrittskarte gilt auch für andere Sehenwürdigkeiten im Nationalpark., danach kann es also noch weitergehen. Das Personal war, wie bisher immer im Nationalparkt, total nett! Dort gibt es keinen Laden, der Getränke oder ähnliches verkauft. Es kann sein, dass ein pfiffiger Einheimischer was anbietet, aber darauf würde ich mich nicht verlassen und lieber was mitnehmen. Weiterlesen

Manojlovac und Burnum – Nationalpark Krka

Jeden Sommer stelle ich erneut fest wie groß der Nationalpark  Krka ist. Es gibt diverse Zugänge zu diesem Nationalpark und dann sieht man andere Dinge, natürlich geht es im Großen und Ganzen um Wasserfälle 🙂

Dieses Mal haben wir uns den Manojlovac-Wasserfall und Burnum, das Römerlager, angesehen.

Manojlovac

Dieser Wasserfall ist der größte im Nationalpark Krka.

Der Eingang befindet sich auf der Straße Kistanje-Knin. Man kann ganz bequem am Eingang parken und legt dann ein Stück zu Fuß zurück. Der Weg ist uneben, so dass festes Schuhwerk empfehlenswert ist, aber auch in Flip-Flops kommt man zurecht.

Der Weg gabelt sich nach ein paar Metern und war auch nicht ausgeschildert, aber wir haben festegestellt, dass beide Wege zu Aussichtsplattformen führen.

Und der Ausblick ist grandios!

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