WM Finale 2018

Fussball-Weltmeisterschaft 2018

Aus aktuellem Anlass: Das WM Finale 2018 steht bevor. Eine Sensation, denn Kroatien ist dabei! Kroatien: Frankreich heute in Moskau. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Ich hoffe darauf, aber wirklich daran glauben…es wäre einfach zu unwirklich.

Grundsätzlich mache ich mir jetzt nicht viel aus Fussball. 22 Leute rennen einem Ball hinter wo sich jeder von denen mindesten 100 Bälle kaufen könnte, naja 😉

Weltmeisterschaften in meinem Leben

Aber die Weltmeisterschaften können Spaß machen. Und ich bin dankbar, dass ich einiges davon erlebt habe. 1998, das legendäre Spiel gegen Deutschland mit dem Ergebnis 3:0. Damals habe ich im Bauhaus gearbeitet und das Spiel war an einem Samstag. Viele der Kollegen haben hochmütig das Spiel niedergemacht…Am Montag danach musste ich nicht arbeiten, habe dennoch ein Trikot angezogen und hab die Kollegen gefragt wie denn ihr Samstag so war 🙂 Bin wohl nicht Kollegin des Montas damit geworden…:-) Dafür war mein Samstag großartig. Mit Freunden hab ich in einem kroatischen „Schuppen“ geschaut. Die Stimmung war pures Bangen und absolute Verblüffung. Dann ging es ab ins Autokorso auf den Ku’damm. Das war Feiern pur. Weiterlesen

Irgendwo und doch nirgendwo

Die Kategorie Muddastadt habe ich erstellt, weil es um meine Stadt Berlin gehen soll. Ich habe Berlin vom 1. Moment an vermisst als ich ging. Frankfurt war ein mieser Ersatz für Berlin. Die Frage, die sich mir jetzt stellt, ist es immer noch ein mieser Ersatz?

Meine Eltern sind als Gastarbeiter gekommen. Sie waren nie wirklich zu Hause in diesem Land. Aber ich war in Berlin zu Hause. Die Stadt, die nicht gefordert hat sich zu einer Nationalität zu bekennen, sondern einfach Berlinerin zu sein, d.h. ich konnte all das sein, was ich auch bin, weder Deutsch noch Kroatisch zu 100%, sondern irgendwie alles ein bisschen.

Ich liebe an Berlin die Freiheit des Denkens, Lebens und Fühlens. Seit ich in Frankfurt bin, denke ich viel an die Unterschiede. Frankfurt hat mehr Geld. die Menschen dort sind wirtschaftlich erfolgreicher. Weiterlesen

Back to the past

Ankommen

Ich war wieder zu Hause. Der Funkturm war schon immer mein Zeichen zu Hause wieder angekommen zu sein. Ich liebe seinen Anblick wenn ich über die Avus ankomme, daher ist es meine bevorzugte Autoroute zum Ankommen. Funkturm Berlin

Nach Berlin kommen hat für mich immer etwas mit Rückkehr in die Vergangenheit zu tun. Da ich Berlin nicht täglich sehe und erlebe und daher auch keine „neuen“ Erinnerungen mit Dingen habe, stoße ich eben oft auf etwas, dass Erinnerungen weckt, wie z.B. die Stromkästen oder das Aquarium. Ich genieße den Moment, denn Alltag ist es nicht und so sehe und bemerke ich Dinge wieder, an denen ich vielleicht sonst vorbeirenne.

Entdeckungen beim Spaziergang

Die Stadt ist wieder verschönert worden. Auf die häßlichen Stromkästen bin ich in der Kindheit raufgeklettert, runtergsprungen, balanciert. Hätten sie damals so ausgesehen hätte es bestimmt doppelt soviel Spaß gemacht. Ich habe sie bei einem Spaziergang durch Schöneberg entdeckt (Belziger Str. z.B.)

Stromkasten Berlin

Stromkasten Berlin

Aquarium Berlin und Zentrum West

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