Mljet – Insel mit Nationalpark

Den Sommerurlaub 2013 haben wir mit einem Besuch der Insel Mljet begonnen. Mljet ist eine Insel vor Dubrovnik die einen Nationalpark beheimatet.

Anreise und Unterkunft

Im Sommer 2013 sind wir mit dem Flieger nach Dubrovnik, ab ins Taxi zum Hafen und dann weiter mit der Fähre nach Mljet. Mag sich kompliziert anhören, war es aber überhaupt nicht. Wir hatten einen KIndersitz dabei den wir gleich im Taxi genutzt haben. Den Sitz haben wir mitgenommen, weil wir nach unserem Mljet-Aufenthalt einen Mietwagen gebucht hatten und der Transport des Sitzes im Flugzeug kostenlos war, einen Kindersitz anmieten aber extra kostet. Und mit der Taxifahrt hatte es sich bereits gelohnt. Natürlich war es ein wenig umständlich auf der Fähre, aber spätestens als wir ihn in der Unterkunft abgelegt hatten war es dann wieder egal. Wir hatten unsere Unterkunft, eine Ferienwohnung, bereits in Deutschland gebucht und uns für Sobra entschieden, den Ort in dem die Fähre anlegt. Eine wirklich gute Entscheidung, weil wir ja mit unserem Zwerg unterwegs waren, denn es gab dort einen Supermarkt, mehrere Restaurants und den Eingang zum Nationalpark. Die Restaurants servieren Mittagessen erst ab 13 Uhr, was für unsere Kleine schon spät war. Als Lösung haben wir dann was in der Ferienwohnung zum Mittag gekocht. Wir hatten ja alles in Laufnähe. Mit Kind empfinde ich das immer als vorteilhaft. Auf Mljet war alles einfach gechilled, aber nicht auf diese nervtötende langsame Weise, sondern einfach angenehm, zum „Alltagsstressentfliehen“.

Ausblick am Hafen bei der Ankunft

Ausblick am Hafen bei der Ankunft

 

Am Eingang zum Nationalpark

Den Eintritt für den Nationalpark haben wir einmal gezahlt doch die Karte galt für drei Tage. So sind wir einmal zu der Insel Sv. Marija gefahren, einmal Baden und einmal waren wir einfach Spazieren. Das hat gut gepasst. Am Eingang zum Nationalpark steht eine Ruine. Was es genau ist stand jetzt nirgendwo dran noch schien sich jemand sonderlich dafür zu interessieren. Es sah aber pittoresk aus.

Am Eingang zum Nationalpark

Am Eingang zum Nationalpark

Gleich dort am Eingang zum Nationalpark gab es auch einen Mini-ministrand, der aber vollauf ausgereicht hat um sich mal schnell abzukühlen. Für uns Drei war es auch ausreichend da unsere Maus erst 2,5 Jahre alt war und eh nicht Tiefssetauchen wollte und wir schwimmen konnten.

Vom Weg aus

Vom Weg aus

Wir sind dort noch ein Stück weiter Richtung Nationalpark hinein gelaufen, und da gab es am Weg wilde Brombeersträucher! Ich liebe wilde Brombeeren! Als Spaziergänger konnte man diese einfach pflücken. Es hat mir einen Heidenspaß gemacht sie zu pflücken und meiner kleinen Chefin zu geben! Sie hat sie mit Genuss verschlungen. Und dann haben wir eine weitere Ruine entdeckt, nur ein paar Meter links von der Hauptstrasse entfernt. Der Weg dorthin war verwachsen aber nicht so schlimm dass wir nicht hingekonnt hätten. Zum Glück waren wir ohne Buggy unterwegs, denn den hätten wir dann doch nicht mitnehmen können. Auf dem weg sind wir mit weiteren Brombeeren belohnt worden und einen tollen An- und Ausblick.Innen

Brückchen dort

Das hat uns echt Spaß gemacht!

Nationalpark

Sv. MarijaVom Eingang bis hinein in den Nationalpark wird man gefahren. Die Jeeps verkehren eigentlich ständig. An einem Tag sind wir zu einer Bootsanlegestelle gebracht wo regelmäßig ein Schiff die Insel Sv. Marija (Heilige Marija) anfuhr. Die Überfahrt war recht kurz. Unseren Buggy konnten wir auch problemlos transportieren.Dort kann man eine Kapelle besichtigen, spazieren gehen und was essen. Der Ausflug an sich ist recht kurz, denn die Insel ist klein. Aber wir haben einen Spaziergang gemacht und die Kleine konnte rennen und sich bewegen. Wir haben dann auch eine Kleinigkeit gegessen in einem der beiden Restaurants. Wie gesagt alles nicht besonders groß aber es reicht.

 Sv. MarijaBank Kloster

Am nächsten Tag sind wir an einen kleinen Badesee inmitten des Nationalparks gefahren. Der Strand ist ein Kiesstrand und überschaulich. Da es im Nationalpark liegt gibt es durch die Bäume viel Schatten. Wir haben uns mit der kleinen Chefin dort sehr wohl gefühlt. Für sie hatten wir alles dabei an Verpflegung und das war gut denn es gab in unmittelbarer Nähe nichts zu kaufen. Wer also mit Kids hinfährt, bitte Verpflegung mitnehmen.

Der Strand

Der Strand

In Sobra kann man sich auch Fahrräder leihen was wir nicht gemacht haben. Zu dem Zeitpunkt waren wir noch ängstlich, da wir noch nie mir der Chefin im Kindersitz gefahren sind und die Wege dort meist Schotterwege sind. Wir sind also mit unserem Buggy auf die andere Seite der Insel nach Pomena gelaufen wo die Hotels stehen. Da war schon mehr los als in Sobra aber schöner fand ich es bei „uns“, denn bei uns war es echt fernab von Massentourismus. Lustig war die Warnung eines älteren Herrn als wir unseren Buggy mit Kind über einen leichten Schotterweg schoben. Er warnte uns: „ Nein, nicht!!! Das Kind kriegt doch so DIESE Krankheit!“ Wir: „Welche Krankheit denn???“ Er: „ Na die bei der man sich übergibt!“ Ja ist klar dann, diese Krankheit, grins. Aber es war so süß, dass er sich sorgt!

Fazit

Wir waren insgesamt vier Tage dort. Es war wunderbar erholsam und wirklich ein Genuss, aber drei Tage wären auch o.k. gewesen, denn man kann wirklich nicht viel machen. Dennoch war es eine perfekte Entscheidung den Urlaub mit einer ruhigen Zeit zu Dritt zu beginnen um dann gestärkt der Familie begegnen zu können 😉 Dafür ist Mljet sehr geeignet! Es hat uns komplett aus dem Alltag rausgeholt und in Urlaubsstimmung versetzt. Für Familien empfehlenswert!

2 Gedanken zu „Mljet – Insel mit Nationalpark

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