Manojlovac und Burnum – Nationalpark Krka

Jeden Sommer stelle ich erneut fest wie groß der Nationalpark  Krka ist. Es gibt diverse Zugänge zu diesem Nationalpark und dann sieht man andere Dinge, natürlich geht es im Großen und Ganzen um Wasserfälle 🙂

Dieses Mal haben wir uns den Manojlovac-Wasserfall und Burnum, das Römerlager, angesehen.

Manojlovac

Dieser Wasserfall ist der größte im Nationalpark Krka.

Der Eingang befindet sich auf der Straße Kistanje-Knin. Man kann ganz bequem am Eingang parken und legt dann ein Stück zu Fuß zurück. Der Weg ist uneben, so dass festes Schuhwerk empfehlenswert ist, aber auch in Flip-Flops kommt man zurecht.

Der Weg gabelt sich nach ein paar Metern und war auch nicht ausgeschildert, aber wir haben festegestellt, dass beide Wege zu Aussichtsplattformen führen.

Und der Ausblick ist grandios!

Die Bilder zeigen, dass man ziemlich weit weg ist vom Wasserfall und meiner Kenntnis nach kommt auch nicht näher ran. Im Gegensatz zu anderen Wasserfällen im Krka Nationalpark, wo man auch baden kann. Da waren wir auch.

Wir setzten uns also in den Schatten und genossen einfach den tollen Ausblick. Von Touriströmen keine Spur, wir waren praktisch alleine dort und genossen die Ruhe. Eigentlich unfassbar in der Hochsaison, aber da die Bademöglichkeit fehlt, ist das Ziel wohl eher unattraktiv. Manchmal führt der Fluß Krka in den Sommermonaten kaum Wasser, da das Wasserwerk ihm Wasser abzapft. Wir waren im August da und mir ist es nicht aufgefallen.

Kaiser Franz Josef scheint es hier auch gut gefallen zu haben wie das Schild zeigt.

Und einige Winnetoufilme sind hier gedreht worden. Die Berge werden Fans bekannt vorkommen.

Wer mehr dazu wissen will, wechselt hierhin.

Burnum

Ein weiterer Teil des Krka Nationalparks ist das ehemalige Römerlager Burnum. Hier kauft man die Eintrittskarte für beide Sehenswürdigkeit. Beide Sehenswürdigkeiten sind nur ein paar 100 Meter voneinander entfernt. Das Parken direkt am Eingang ist auch hier problemlos möglich.

Das Römerlager Burnum war ein Militärlager. Hier kontrollierten die Römer den Übergang über den Fluß Krka. Erhalten geblieben ist eine Art Amphietheater, wahrscheinlich eine Übungsarena der Legionäre. Dies erreichten wir nach einem kurzen Fußweg vom Eingang.

Innen sind wir ein wenig spazieren gegangen.

Um die Arena herum sieht man Ausgrabungsstätten. Es ist also nocht nicht zu Ende.

Wie sieht es aus mit der Kinderfreundlichkeit?

Nun, beide Sehenwürdigkeiten bieten viel Platz zum Spielen und Toben. Das ist der Vorteil, Nachtteil ist, dass es wenig Schatten gibt, so dass ein längerer Aufenthalt dort schwierig ist. Aber ich denke, das gilt auch für uns Große, ausser man ist Ausgrabungsfan und will ein Brathähnchen sein/werden. In der näheren Umgebung gibt es keinen Kiosk oder ein Cafe, daher Trinken und Essen mitnehmen für die Kids und sich selbst.

Fazit

Der Text hört sich ein wenig nach Abraten an, aber das meine ich nicht. Ich finde es ist ein schöner Nachmittags-/Vormittagsausflug, den man machen kann, vor allem wenn man in Šibenik oder Zadar stationiert ist.

Ich bin immer wieder fasziniert wieviel der Nationalpark Krka bietet und wie groß er ist, obwohl er im Vergleich zu den Plitvicer Seen eher unbekannt ist. Dieser Teil ist fernab der Massen, aber dennoch kein Stück weniger attraktiv.

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Roski Slap

Hauptattraktion

Skradin

Ein Gedanke zu „Manojlovac und Burnum – Nationalpark Krka

  1. Ihr müsst euch unbedingt die Metropole der Region OKLAJ anschauen.
    Die Metropole hat etliche Läden zum shoppen, zwei Cafés, ein Altenheim undeutliche Sehenswürdigkeit. Jetzt im ernst, solltet ihr euch anschauen, um das reale Leben im Hinterland der Küste zu sehen. Zudem solltet ihr den regionalen Wein probieren, welcher aus der Traubensorte Debit hergestellt wird. Diese krebsrote gibt es nur um Oklaj herum.

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