1. Reise mit Kind nach Kroatien – Resumee

Und hier ist wie versprochen das Interview mit Tatjana nach Ihrer Reise nach Kroatien. Hier geht es zu unserem 1. Interview.

Hallo Tatjana, da sind wir wieder. Good old Germany hat uns zurück. Wie war Euer Urlaub?

Der Urlaub war für uns alle drei herrlich schön!

Im Vorfeld hatten wir ja über Annas Ernährung, den Strand und das Abendprogramm gesprochen. Du warst sehr entspannt was Annas Ernährung angeht, wolltest mit regionalen Produkten kochen. Ist das alles so geschehen?

Ja, wir haben abends viel gekocht und dazu dann regional eingekauft. Vor allem natürlich Obst auf dem Markt, wie Trauben, Wassermelone, Nektarine, Pfirsiche. Das fand Anna super, ist ja auch alles schön süß. Trotzdem hat sie noch Ihre Quetschies haben wollen, die wir sicherheitshalber bei dm in Zadar gekauft hatten. Die Zeit war manchmal schwierig, da Anna eigentlich alles essen wollte, aber noch im Übergang von der Breiphase zu normalem Essen war. Die Ernährungspyramide konnte nicht ganz eingehalten werden, da es schwer war an dunkles Brot zu kommen, also gab es morgens immer Weißbrot, aber das ist in Italien auch so. Zudem haben wir festgestellt, dass Anna außerordentlich gerne Ćevapčići isst. Sie bekam nicht genug davon. Damit es auch Gemüse gibt, haben wir Tiefkühlerbsen gekauft und diese dann mit an den Strand genommen.

Das stimmt mit dem Brei. Wenn man sich daran gewöhnt hatte, war es wunderbar einfach und man wusste genau was das Kind isst. Und konntet ihr den Rhythmus einhalten?

Das war eher schwierig durch den Strand. Wir sind nicht so früh an den Strand gegangen wie wir es uns vorgenommen hatten. Im Apartment war es so heiß, dass Schlafen mittags und auch nachts, schwierig war. Anna ist nachts wieder häufig aufgewacht und brauchte Milch. Eigentlich waren wir davon schon weg, aber ich glaube es waren schon Durst und Hunger, aber auch Beruhigung im Sinne von: Milch kenn ich, etwas Vertrautes in unbekannter Umgebung. Ein Mal sind wir dann tatsächlich nachts um 4 Uhr durch den Ort spaziert mit ihr. Und es kam uns tatsächlich eine Mutter in Buggy entgegen! Wir waren also nicht die Einzigen mit dem Schicksal des schlaflosen Kindes.

Wir war es denn mit Anna am Strand? Hat sie sich wohl gefühlt?

Es war einfach toll am Strand! Anna hat sich zur Wasserratte entwickelt. Total furchtlos ist sie ins Wasser gekrabbelt, auch wenn sie dabei Wasser schlucken musste, das hat sie nicht abgehalten. Im Wurfzelt hat sie schön im Schatten gespielt und auch geschlafen. Am Strand schlafen mittags war einfach super. Es gibt zwar natürlichen Schatten, aber nicht viel, so dass das Wurfzelt uns gute Dienste beim Mittagschlaf geleistet hat. Und wir haben uns gefreut, dass sie das so gut mitgemacht hat. Sie hat viel gespielt und sich wohl gefühlt am Strand. Und größtenteils haben wir uns von Ćevapčići ernährt. Die waren dort einfach lecker! Und Anna fand das natürlich richtig lecker.

Anna

Wie sah es mit dem vorbereiteten Sonnenschutz aus?

Anna hat keine „Pigmente“ bekommen. Ganz im Gegenteil sie hat im Wasser geleuchtet ;-). Also scheinen wir alles richtig gemacht zu haben. Den UV-Anzug hatten wir letztlich sehr selten an. Wir haben ganz häufig eingecremt, sie hatte immer, auch im Wasser, den Sonnenhut auf und im Wurfzelt, also im Schatten, hat sie dann gespielt. Hat alles wunderbar geklappt und ich bin erleichtert, dass es keinen Sonnenbrand gab.

Du hast erzählt, dass ihr viel gekocht habt. Wie sah euer Abendprogramm aus?

Wir haben sowohl gekocht als auch auswärts gegessen. Meist sind wir gegen 19 Uhr vom Strand los. Für Anna eigentlich zu spät, aber da wurde es gerade richtig angenehm am Strand. Es wurde leerer und kühler. Das haben wir erwachsenen dann genossen. Zu Hause haben wir dann auf dem Balkon gegessen und da ist sie uns häufig im Arm eingeschlafen. Wenn wir im Restaurant waren, hat sie im Buggy geschlafen. Das hat sehr gut geklappt. Auch das Umlegen dann vom Buggy ins Bett war völlig unproblematisch. Wir waren so alle 2-3 Abende essen. Es war ein guter Rhythmus, da Anna so gut mitgemacht hat.

Nach diesem Urlaub nun, würdest Du Kroatien als Reiseland anderen Familien empfehlen?

Ein klares ja!!!! Ich würde immer wieder hinfahren wollen, insbesondere weil Kinder so willkommen sind.

Lieben Dank Tatjana für das Interview!

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