Manojlovac und Burnum – Nationalpark Krka

Jeden Sommer stelle ich erneut fest wie groß der Nationalpark  Krka ist. Es gibt diverse Zugänge zu diesem Nationalpark und dann sieht man andere Dinge, natürlich geht es im Großen und Ganzen um Wasserfälle 🙂

Dieses Mal haben wir uns den Manojlovac-Wasserfall und Burnum, das Römerlager, angesehen.

Manojlovac

Dieser Wasserfall ist der größte im Nationalpark Krka.

Der Eingang befindet sich auf der Straße Kistanje-Knin. Man kann ganz bequem am Eingang parken und legt dann ein Stück zu Fuß zurück. Der Weg ist uneben, so dass festes Schuhwerk empfehlenswert ist, aber auch in Flip-Flops kommt man zurecht.

Der Weg gabelt sich nach ein paar Metern und war auch nicht ausgeschildert, aber wir haben festegestellt, dass beide Wege zu Aussichtsplattformen führen.

Und der Ausblick ist grandios!

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Šibenik – die unbekannte Perle

 Ein Tag in Šibenik

Šibenik ist eine Stadt in Dalmatien. Sie liegt südlich von Zadar und nördlich von Split. Es gibt eine tolle Alstadt, eine Burg und eine Festung zu besichtigen, um nur ein paar Dinge zu nennen. Seit 2016 bietet Šibenik auch einen tollen Stadtstrand (Banj). Noch genießt Šibenik nicht den Bekanntheitsgrad von Split und Zadar, aber das wird kommen.

Wir wollten und mit Freuden treffen (mit denen wir auf Korčula waren). Da diese in Split waren und wir in Zadar, wählten wir die Mitte: Šibenik. Von der Autobahn ist aus ist leicht und schnell zu erreichen. Ich hatte die Stadt von unserer Elternzeit als großartig in Erinnerung und war auch diesmal nicht enttäuscht.

Strand Banj

Der Tag in Šibenik begann mit dem Stadtstrandt Banj. Dort traffen wir uns. Der Strand in seiner jetztigen Form ist erst im Sommer 2016 eröffnet worden, d.h. er ist bewußt angelegt worden und aufgeschüttet. Doch das ist egal, denn die Lage des Strandes ist phänomenal, denn man schaut vom Strand direkt auf die Stadt Šibenik.

Die Anreise war easy. Wir sind mit dem Auto gekommen. Die Autobahnausfahrt Šibenik ist nah an der Stadt selbst. Die Ausschilderung zum Strand war noch nicht ideal, aber das wird sich sicherlich verbessern. Riesenpluspunkt für den Strand ist der große (2016 noch kostenlosen) Parkplatz. Dort hatten wir das Auto den ganzen Tag stehen. Weiterlesen

Nationalpark Paklenica und Titos Bunker

Wie wir zu Titos Bunker kamen

Wir sind mal wieder in Zadar im Urlaub, beim Opa. Das bedeutet den Strand und die Atmosphäre der Region geniessen. Was gehört noch dazu? Natürlich die tägliche Zeitungslektüre des Opas, um uns die Welt zu erklären in dem er sagt „ich habe in der Zeitung gelesen…“ Doch an einem der Tage wurde meine Frau hellhörig, als der Opa einen  Bunker im Nationalpark Paklenica erwähnte.

In diesem Sommer wurde eine alte Bunkeranlage neu eröffnet. Die Bunkeranlage  wurde  in den fünfziger Jahren, als es zu Anspannungen zwischen Tito und Stalin kam, erbaut. Sie solte dem Regime um Tito Schutz bieten. Der Bunker war der letzte Stein des Anstosses für uns endlich auch diesen Nationalpark zu besuchen. Man hat viel von der Flora- und Faunavielfalt gelesen, viel gehört über das Kletterparadies Paklenica. Doch was uns wirklich erwartet, wusste keiner.  Wir beschlossen uns den Nationalpark und das Objekt anzusehen. (Bei uns in der Familie hörte man Tito und Bunker und wir waren Feuer und Flamme dieses Objekt zu sehen. Eines möchte ich an dieser Stelle noch klarstellen, ein Teil der Familie ist neugierig wenn es um Tito geht und der andere Teil verachtet ihn als einen schlimmen Diktator.)

Nationalpark Paklenica

Der Nationalpark Paklenica befindet sich im Velebit, dem längsten (145 km) kroatischen Gebierge mit einer maximalen Höhe von  1757 Metern. Der Nationalpark ist ca. 45 km von Zadar entfernt, so dass man er ohne grossen Aufwand von Zadar zu errreichen ist. Kurze Anreisen sind wichtig für unsere Tochter, welche mittlerweile nach 10 Minuten Autofahrt fragt, ob wir angekommen sind (meine Frau übrigens auch).

Nach ca. 40 Minuten kommt man am Eingang des Nationalparks an. Der Eintritt ist im Vergleich zu den anderen Nationalparks in Kroatien bescheiden. Die Mitarbeiter sind  sehr freundlich und hilfbereit. Das Auto muss man unweit des Einganges abstellen und dann wandert man. Ein wahrer Genuss mit einer 4 jährigen und dem 77 Jahre alten Opa wandern zu gehen, dachte ich mir. Doch die beiden machten Ihre Sache ganz gut.

Wenige Schritte gelaufen und man befindet sich in einer Schlucht. Ein riesiges Bergmassiv baut sich auf, welches einen in Staunen vesetzt.NP-Paklenica

Es ist wirklich ein atemberaubender Anblick. Zudem befinden sich am Weg Schilder, welche Anzeigen was für Filme an diesen Stellen gedreht wurden. Unter anderem Winnetou (sollte der älteren Generation ein Begriff sein). Weiterlesen