Dugi Otok – Strände

Dugi Otok heißt „Lange Insel“, bzw. „Long Island“ (allerdings gibt es hier keinen berühmten Eistee 🙂 ). Es ist eine Insel im Norden von Dalmatien und von der einen Seite aus kann man fast Italien sehen, d.h. sie ist weiter entfernt vom Festland. Die Insel ist nicht dicht besiedelt, sondern sehr grün. Sie verfügt über keine eigenen Süßwasserquellen, was heißt dass jegliches Wasser zur Nutzung zur Insel geschafft werden muss. Dieser Fakt fasziniert mich. Das Wasser aus der Leitung ist eben nicht selbstverständlich. So kam es auch, dass es kein Wasser gab für anlegende Boote und Yachten.

Dugi Otok ist definitiv eine Familieninsel. Es gibt tolle Strände für Kinder, wie Sakarun und Veli Žal von denen ich berichten werde. Die Ortschaften sind klein und es gibt nur eine Tankstelle, die in Zaglav ist.

Trotzdem ist es nicht langweilig, denn es gibt einen Leuchtturm, den man besichtigen kann und einen Naturpark auf Dugi Otok (der Bericht folgt).

Anreise

Dugi Otok wird kann man nur per Schiff erreichen. Es gibt keinen Flughafen. Wenn man mit dem Auto anreist, muss man die Fähre in Zadar nehmen (Stand 2017). Diese fährt vom neuen Hafen Gaženica aus und fährt nach Brbinj auf Dugi Otok. Wenn man mit dem Katamaran, also ohne Auto auf die Insel will, werden verschieden Orte auf Dugi Otok angesteuert und nicht nur aus Zadar. Am besten schaut man sich den Fahrplan von Jadrolinija an.

Wir haben uns ein Zimmer in Božava gemietet, einem Ort 16 km von Brbinj entfernt. Das Auto musste am Eingang der Ortschaft geparkt werden und dann sind wir reingelaufen. Es gibt zwei Tante-Emma-Läden mit Lebensmitteln und anderem für den täglichen Gebrauch und mehrere Restaurants. Ich liebe diese Tanta-Emma-Läden. Sie erinnern mich an meine Kindheit, es waren die einzigen Einkaufsmöglichkeiten bevor die Supermärkte kamen.

Strände

Von Einheimischen ist uns Dugi Otok häufig empfohlen worden wegen der kinderfreundlichen Strände. Der bekannteste ist Sakarun (Saharun). Die Lage des Strandes ist mit Schildern gekennzeichnet. Es gibt auch einen kostenpflichtigen Parkplatz (Tageskarte 60 Kune,; Stand 07/2017), der groß ist.

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Manojlovac und Burnum – Nationalpark Krka

Jeden Sommer stelle ich erneut fest wie groß der Nationalpark  Krka ist. Es gibt diverse Zugänge zu diesem Nationalpark und dann sieht man andere Dinge, natürlich geht es im Großen und Ganzen um Wasserfälle 🙂

Dieses Mal haben wir uns den Manojlovac-Wasserfall und Burnum, das Römerlager, angesehen.

Manojlovac

Dieser Wasserfall ist der größte im Nationalpark Krka.

Der Eingang befindet sich auf der Straße Kistanje-Knin. Man kann ganz bequem am Eingang parken und legt dann ein Stück zu Fuß zurück. Der Weg ist uneben, so dass festes Schuhwerk empfehlenswert ist, aber auch in Flip-Flops kommt man zurecht.

Der Weg gabelt sich nach ein paar Metern und war auch nicht ausgeschildert, aber wir haben festegestellt, dass beide Wege zu Aussichtsplattformen führen.

Und der Ausblick ist grandios!

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Šibenik – die unbekannte Perle

 Ein Tag in Šibenik

Šibenik ist eine Stadt in Dalmatien. Sie liegt südlich von Zadar und nördlich von Split. Es gibt eine tolle Alstadt, eine Burg und eine Festung zu besichtigen, um nur ein paar Dinge zu nennen. Seit 2016 bietet Šibenik auch einen tollen Stadtstrand (Banj). Noch genießt Šibenik nicht den Bekanntheitsgrad von Split und Zadar, aber das wird kommen.

Wir wollten und mit Freuden treffen (mit denen wir auf Korčula waren). Da diese in Split waren und wir in Zadar, wählten wir die Mitte: Šibenik. Von der Autobahn ist aus ist leicht und schnell zu erreichen. Ich hatte die Stadt von unserer Elternzeit als großartig in Erinnerung und war auch diesmal nicht enttäuscht.

Strand Banj

Der Tag in Šibenik begann mit dem Stadtstrandt Banj. Dort traffen wir uns. Der Strand in seiner jetztigen Form ist erst im Sommer 2016 eröffnet worden, d.h. er ist bewußt angelegt worden und aufgeschüttet. Doch das ist egal, denn die Lage des Strandes ist phänomenal, denn man schaut vom Strand direkt auf die Stadt Šibenik.

Die Anreise war easy. Wir sind mit dem Auto gekommen. Die Autobahnausfahrt Šibenik ist nah an der Stadt selbst. Die Ausschilderung zum Strand war noch nicht ideal, aber das wird sich sicherlich verbessern. Riesenpluspunkt für den Strand ist der große (2016 noch kostenlosen) Parkplatz. Dort hatten wir das Auto den ganzen Tag stehen. Weiterlesen