Liebster Award

Die liebe Nadine von Berliner Kinderzimmer hat mich für den Liebsten Award nominiert. Ich kann gar nicht beschreiben wie sehr ich mich darüber freue! Ist einfach cool! Doch was ist der Liebste Award?

Beim Liebsten Award werden Fragen beantwortet, die der Blogger mit der Nominierung gestellt bekommen hat. Dann denkt man sich selbst Fragen aus und nominiert andere Blogs für den Liebster Award und diese beantworten und nominieren weiter. Was ist denn der Zweck dessen? Es geht darum einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, den Blogger besser kennen zu lernen und um gegenseitige Untersützung und Vernetzung. Nadine hat dazu einen tollen Link von Nicmag gepostet mit einer noch detaillierteren Erklärung zum Liebster Award.

Aber hier nun meine Antworten:

1. Wie sah Dein Kinderzimmer aus? Gab es eine Lieblingsecke oder ein Lieblingsstück?Glücksbärchi

Mein Kinderzimmer habe ich mit meinem Bruder geteilt. Das war spaßig. Unsere Betten waren Kopf an Kopf gestellt und das haben wir dann als Trennunglinie genutzt um Völkerball (also den Anderen abschießen) zu spielen. Und mein Lieblingsstück war mein Glücksbärchie.  Nun endlich befreit von irgendwelchen Kleidchen, die ich ihm mal gehäkelt hatte.

 

 

2. Wo verläuft für Dich die Grenze zwischen Blog und Privatleben?

Puuh, schwierig. Bloggen ist ja immer ein wenig wie Leute ins Wohnzimmer lassen. Privatleben ist für mich nicht über Dinge zu schreiben, die mich zwar beschäftigen, aber man rückschließen könnte um wen es dabei geht, weil es ja oft private Infos der anderen Person beinhaltet. Privatleben ist auch andere Personen im Post nicht namentlich zu nennen oder auf Fotos zu zeigen, es sei denn sie möchten es.

3. Was magst du an anderen Blogs und was nicht?

Ich mag an Blogs einen kurzen und prägnanten Schreibstil, auch graphisch sollten sie nicht überladen sein. Und Humor ist mir wichtig. Ich lese gern was ironisch oder sarkastisch geschrieben ist. Und ich mag Meinungsäußerungen aus Erfahrungen heraus. Was ich nicht mag sind Beiträge, die stumpf auf Provokation aus sind. Und ich mag nicht, wenn es bei dem Blog nur um Selbstdarstellung mit fishing for compliments geht, so anbiedernd, so psyeudo-zweifelnd. Das gibt mir das Gefühl das Geschriebene sei nicht wahr.

4. Wo siehst Du uns Blogger in zehn Jahren?

Ich denke Blogger werden dann keine Nischenerscheinung mehr sein in den Köpfen der meisten Menschen. Denn aufgrund von Rückmeldungen meiner Generation sehe ich, dass es so ist. Bloggen als Tätigkeit ist unbekannt. Blogs werden da auch kaum gelesen. Das ist bei der jüngeren Generation einfach anders. Der Umgang der Jugend mit Medien ist ein komplett anderer als bei der älteren Generation. Ohne eine soziologische Studie jetzt durchzuführen, glaube ich, dass Blogs in 10 Jahren zum Alltag gehören, sie die Zukunft sind im Hinblick auf Werbung und auch Reisetipps z.B. Ich glaube in 10 Jahren werden wir einfach ein anderes Gewicht haben was die Meinungsbildung angeht, egal in welchem Bereich. Die „Medienkanäle“ der Meinungsbilder/Vordenker ändern sich einfach immer wieder in der Geschichte, früher war es der Marktplatz, dann das Radio, dann das Fernsehen und jetzt eben das Internet, wo Meinungen einer breiten Masse zugänglich gemacht werden und damit auch gebildet werden.

5. Wo hat das Bloggen in Deinem Alltag Platz – abends am Esstisch oder morgens im Office oder wann anders woanders?

Ich blogge am liebsten vormittags an den Tagen an denen ich frei habe. Das geht ganz gut, da ich in Teilzeit arbeite. Manchmal aber auch abends, weil ich einen Post fertig stellen möchte oder die Zeit es nicht anders hergibt. Gelesen, kommentiert und getwittert wird aber rund um die Uhr.

6. Überlegst du dir, ob dein(e) Kind(er) deinen Blog später mal lesen werden und in wie weit beeinflusst dich das beim Schreiben?

Ja, ich habe es mir überlegt. Beim Schreiben beeinflusst es mich dahingehend, dass ich nichts schreiben möchte was meiner Tochter irgendwann mal schrecklich peinlich sein könnte oder sie sich in irgendeiner Form bloß gestellt fühlen könnte. Und ich hoffe sehr, dass sie mal den Blog lesen und auch für gut befinden wird.

7. Was können wir als Blogger tun, um Interessen von Eltern besser zu vertreten    (beispielsweise wenn es um Themen wie Vereinbarkeit geht)?

Ich finde wir tun es bereits. Wir weisen auf relevante Themen in den Blogs hin, bringen Themen manchmal erst dadurch zur Sprache. Das hat zur Folge, dass eine Aufmerksamkeit dafür geschaffen wird und eine Verbreitung via Twitter z.B. stattfindet. Damit kommt das Thema zu vielen Bloggern und die tragen das Thema wieder weiter. Ein breites Publikum wird erreicht und die Themen geraten nicht in Vergesenheit. Denn oft sind diesen Themen nur für kurze Zeit in den Nachrichten und dann sind sie zack bum bang wieder weg, obwohl der Missstand derselbe ist. Der Aufruf zur Rettung der Hebammen ist ein fantastisches Beispiel dafür was Blogger gemeinsam erreichen können. Das Thema wurde kaum beachtet in den Nachrichten, aber durch die Untersützung von Bloggern konnte eine Petition eingereicht werden. Und das ist was wir tun, wir schliessen uns zusammen und bündeln Energien durch Verbreitung von Informationen und durch ständiges Hinweisen auf den noch nicht geänderten Missstand.

8. Was sagst du Leuten, die denken, Bloggen sei ein nettes Hobby für gelangweilte    Hausfrauen?

Ich würde fragen wen denn die Person so kenne um das beurteilen zu können. Bei Nennung würde ich mich umgehend dem spannenderen Thema widmen, nämlich dem Blog der Person. Schon geil nämlich was so gelangweilte Hausfrauen auf die Beine stellen! Und wenn die Person niemanden kennt der bloggt, würde ich gehen glaube ich. Denn es nervt mich unglaublich, wenn Leute ihre Meinung zu Dingen kundtun, von denen sie mal gar keine Ahnung haben! Die sind meine Zeit und Aufmerksamkeit nicht wert.

Und hier meine Nominierungen:

Ahoikinder.de begeistert immer wieder mit Ideen für Aktivitäten mit Kindern in und rund um Hamburg, egal ob es um Kultur oder z.B. einen Schwimmbadcheck geht. Als Buchliebhaberin empfiehlt Ute auch immer wieder schöne Bücher für Kinder.

Bei Jeckyl.de geht es um Geocachen für die ganze Familie. Jens und Sarah erklären alles super gut und unterscheiden auch zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen, es ist für alles was dabei. Sehr coole Idee.

Verene und Maia beschreiben ihren Blog Mami rocks.de als Blog für internationale Mütter, die ihr Leben lieben. Er ist in Deutsch und Englisch geschrieben und dreht sich rund um um das Thema Mutter als Frau und Mensch.

Shaina von parentininmotion.com lebt in Kalifornien. Sie schreibt auf Deutsch und Englisch. Es dreht sich um Erziehung und Fragen, die man hat, aber man bekomt auch z.B. Tipps wo man gut einkaufen kann in Kalifornien.

Betina von belavie liebt Schokolade und Kaffee und genau darüber schreibt sie – die schönen Seiten des Lebens.

Und die Fragen

1. Wohin wüdest Du gerne mal reisen?

2. Wohin bist Du in Deiner Kindheit gereist?

3. Was ist Dein Lieblingsfilm (gern auch mehrere)?

4. Wie kam Dir die Idee zu Deinem Blog?

5. Wie reagierte Dein Umfeld als Du mit dem Blog begannst?

6. Hast Du einen Beitragsplan oder schreibst Du spontan für Deinen Blog?

7. Gibt es Jemanden mit dem Du Deinen Blog besprichst und der/die Dir auch helfen kann?

8. Betrachtest Du einen Alltag seit dem Bloggen anders?

9. Siehst Du das Bloggen als Hobby oder hast Du andere Ambitionen?

10. Wo willst Du nächstes Jahr um die Zeit mit Deinem Blog stehen?

11. Was wären Deine 3 Wünsche an die gute Fee?

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