Insel Visovac – Krka Nationalpark

Die Insel Visovac ist eine Sehenswürdigkeit im Nationalpark Krka, den wir jedes Jahr besuchen und dabei was Neues entdecken. Und jedes Jahr wieder ist es ein Genuss im Nationalpark zu sein. Dieses Mal (2017) war es der Besuch der Insel Visovac mit ihrem Kloster.

Die Insel Visovac ist eine sehr kleine Insel und liegt im Fluss Krka, geographisch gesehen zwischen Skradinski Buk und Roški Slap. Dies sind zweit richtig tolle Wasserfälle im Nationalpark, die definitiv einen Besuch wert sind!

Anreise

Die Insel Visovac ist Teil des Nationalparks Krka, d.h. man kauft eine Eintrittskarte für den Nationalpark um auf die Insel zu kommen. Es gibt verschieden Ablegestellen um zur Insel zu kommen, wie z.B. eine Rundfahrt aus Skradin über den See mit Stop auf der Insel oder mit dem Auto zu einer Anlegestelle zu fahren. Wir sind mit dem Auto zur Anlegestelle Stinice gefahren (Straße Šibenik – Pakovo Selo – Ključ – Drinovci – Visovac). Es war ein gigantischer Anblick

Es gibt dort eine Rezeption, wo man die Eintrittskarten kauft, und es gibt Toiletten. Die Eintrittskarte gilt auch für andere Sehenwürdigkeiten im Nationalpark., danach kann es also noch weitergehen. Das Personal war, wie bisher immer im Nationalparkt, total nett! Dort gibt es keinen Laden, der Getränke oder ähnliches verkauft. Es kann sein, dass ein pfiffiger Einheimischer was anbietet, aber darauf würde ich mich nicht verlassen und lieber was mitnehmen. Weiterlesen

Strand Tipp in Duće

Duće ist ein kleiner Ort direkt am Meer zwischen Split und Makarska. Er gehört mit zum Ort Omiš, das ein wenig größer ist. Die nächstgrößere Stadt ist Split. In dieser Region Kroatiens, also in und um Omiš herum findet man einige Sandstrände, die wirklich kinderfreundlich sind. Diesen Strand würde ich sehr empfehlen, wenn man dort ist und einen entspannten Strandtag verbringen möchte.

Strand Tipp in Duće

Heute stelle ich einen Strand in Duće vor. Um zu ihm zu gelangen fährt man bei der Shooko Beach Bar auf den Parkplatz. Aus Split kommend kommt man am Ort Dugi Rat vorbei, dann kommt ein Schild mit Hotel Damian und kurz danach auf der linken Seite macht die Bar auf sich aufmerksam und schon ist man da. Die Wegbeschreibung hört sich vielleicht etwas altertümlich an, aber uns hat sie sehr geholfen.

Der Parkplatz ist groß und direkt am Strand, was bei 40 Grad im Schatten ein wirklicher Vorteil war, denn der Weg zum Wasser ist kurz. Dennoch stört der Parkplatz an einem Strandtag nicht, den der Strand ist breit genug.

Wir kamen zu diesem Sandstrand

Es war mitten im August, also Hochsaison und wir waren überrascht wie leer es war. Einen Platz zu finden war überhaupt kein Problem. Weiterlesen

Die zerissene Generation

Wer?

Heute habe einen Artikel der Deutschen Welle zu jugoslawischen Gastarbeitern gelesen. Der Artikel hat mich sehr angesprochen. Das Thema Gastarbeiter zieht sich ja durch mein Leben. Ich bin die 2. Generation, also in Deutschland geboren und aufgewachsen, aber in diesem Artikel geht es um die Eltern. Meine Eltern kamen eigentlich, um wieder zu gehen. Und es waren viele wie sie, egal woher aus Europa sie kamen. Sie blieben unter sich, denn so fühlte man sich nicht so fremd. Und man würde ja eh bald wieder weg sein, da war Spracherwerb nicht wirklich wichtig.

Es ist die Generation der Eltern, die in meinen Augen, die die verlorene Generation ist. Sie scheint nie dort gewesen zu sein, wo sie wirklich sein wollte.

Es fängt eben damit an, dass beide Seiten den Aufenthalt der Gastarbeiter anders geplant hatten. Das Wort Gast in Gastarbeiter war kein Zufall, man ist wo für kurze Zeit und geht dann wieder nach Hause.

Doch wie wir wissen kam alles anders.

Der Anfang

Diese Generation kam nach Deutschland ohne ein Wort Deutsch zu sprechen. Ich vermute sogar stark, dass viele nicht wirklich wussten wo denn dieses Deutschland genau liegt. Sie waren so unglaublich jung, teilweise kamen sie mit 16 Jahren in dieses, ihnen fremde, Land. Ich weiß, dass jeder und jeden von ihnen einen sehr guten Grund hatte zu kommen, die Heimat zu verlassen, dennoch ist es unglaublich mutig was sie da getan haben! Viele kamen vom Land und in ihrer Heimat hatten sie wenig. Es gab kein Google Maps, kein Navi, nichts. Es gab kein Skype/Factime und selbst das Telefon war in den Heimatländern nicht überall verbreitet. Wie muss es gewesen sein nicht ständig in Kontakt treten zu können mit der Familie? Wie war war es für die Familie nicht zu wissen wo das Kind ist?

Diese Generation kam nach Deutschland und hier gab es soviel von allem und an allem, so viel Konsummöglichkeiten. Meine Mutter kam wirklich vom Dorf und kam dann nach Berlin. Am Anfang hat sie am Ku’damm gewohnt und im KadeWe die Brötchen gekauft. Die Größe der Stadt, was es dort alles gab, das alles muss für sie einfach nur unglaublich gewesen sein. Weiterlesen